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Die wahre
Kunst des Reitens ist es, sein Pferd mit nahezu unsichtbaren
Hilfen und leichter Hand geschmeidig und elegant zu führen. Das
oft gesehene “oben
Ziehen und unten Klopfen” ist bei korrekt gerittenen
Pferden fehl am Platz,
denn Reiten ist kein
Kraftsport.
Die Ausbildung
in unserer Reitschule orientiert sich daher stark an der
“klassischen deutschen Reitkunst”, die eine solide Basis und
einen korrekten Sitz voraussetzt.
Nach der
Basisarbeit an der Longe, bei der der Sitz des Reiters in allen
Gangarten "gefestigt" wird, wird die korrekte
Hilfengebung (Gewichts-, Zügel- und Schenkelhilfen) erlernt.
Die darauf folgenden Bahnstunden in Abteilungen zu zwei bis vier
Pferden helfen dem Reitschüler, Vertrauen zu sich selbst und
zum Pferd zu bekommen und die korrekten Hufschlagfiguren zu
erlernen. Außerdem wird hierbei der Sitz und die Hilfengebung
gefestigt.
Nun wird mit dem Springunterricht begonnen und der Reitschüler
mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen an seine erste
Reitprüfung, den Reiterpass, herangeführt.
Die darauf folgenden Gruppen- und Einzelstunden bringen den Schüler
zu den nächsten beiden
Reitprüfungen, der Reiternadel und der Lizenzprüfung,
die er je nach Zeitaufwand und Talent in zwei bis drei Jahren ab
Beginn der Ausbildung ablegen kann.
Ab der Lizenzprüfung spricht man dann nicht mehr von Basisausbildung
sondern von Turniertraining.
Unsere Reitschule bildet bis zum Reitniveau LM (in Dressur und
Springen) auf eigenen Lehrpferden aus.
Darüber
hinausgehende Weiterbildung
findet dann in individuellen Trainingseinheiten mit entsprechend
hoch ausgebildeten Gasttrainern auf den jeweiligen Lehr/Privatpferden
des Reiters statt.
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